In der Fachsprache wird das „Peer Beratung“ genannt. – Ein Projekt hieß „Ex-IN“ (Input von Erfahrenen) und beschäftigte sich mit Möglichkeiten zur Einführung.

Auch aus eigener Erfahrung als Kranker weiß ich, wie hilfreich es ist, wenn man jemandem, der einen verstehen kann, weil er das Gleiche erlebt hat, begegnet! Bei mir – als Kranker – war es so. Ich war sozusagen ein Glücklicher! Es hat mir – natürlich gemeinsam mit einer hervorragenden medizinischen Betreuung – sehr geholfen!

Auch in der Behindertenrechtskonvention der UNO in Absatz 1 wird gefordert :

Die Vertragsstaaten treffen wirksame und geeignete Maßnahmen, einschließlich durch peer support , um Menschen mit Behinderungen in   die Lage zu versetzen , ein Höchstmaß an Unabhängigkeit, umfassende körperliche, geistige, soziale und berufliche Fähigkeiten sowie die volle Einbeziehung in alle Aspekte des Lebens und die volle Teilhabe an allen Aspekten des Lebens zu erreichen und zu bewahren.

 

Ein „Vertragstaat“ zu sein, bedeutet, dass nicht nur dieser Verpflichtung Genüge getan werden muss – nein! – es ist auch ein Qualitätskennzeichen! – Ein Staat ist schließlich so wertvoll, wie er mit Bedürftigen umgeht!

Peer Support ist somit ein Qualitätskennzeichen für eine Gesellschaft!

Deshalb ist es mir ein Herzensanliegen, dass allen, die eine soche Hilfe brauchen, darauf vertrauen können, dass sie sie auch  bekommen!

Vor diesem Hintergrund ist das BuchUnmöglich ist gar nichtsentstanden. Es zeigt anhand der verschiedenen Geschichten, dass die Lage nie hoffnungslos ist.

Es macht auch klar, dass es sich auszahlt, sich anzustrengen und das Beste aus seinen Möglichkeiten zu machen. – Denn was für die Autoren möglich war, könnte es auch für jeden Anderen sein!

Ja – es ist tatsächlich ein „Peer Buch!“, das die Abwehrkräfte gegen Trübsinn und Verzweiflung stärkt!